Von welchen Süßigkeiten sollte man bei Fructoseintoleranz unbedingt Abstand nehmen, und welche Süßigkeiten sind bei Fructoseintoleranz kein Problem?
Welche Süßigkeiten sollte man bei Fructoseintoleranz meiden?
Alles, was Invertzuckersirup oder Glucose-Fructose-Sirup enthalten kann. Die Liste der Süßigkeiten, die Sirup als Zusatz haben, ist lang und kann auch das Frühstücksmüsli beinhalten. Fruchtgummis, Weingummi und Fruchtgelee sind drei Produkte, die gerne Fruchtkonzentrat enthalten.
Auf die Liste gehören auch Schokolade mit Früchten oder Joghurt mit Geschmack jeglicher Art. Auch wenn in den meisten Fällen kaum Frucht enthalten ist, wird dafür umso mehr Zucker verwendet.
Ebenfalls nicht anzuraten sind Marshmallows, Karamell, Lakritze, alles mit Honig und Marzipan, aber auch kommerzielle Schokoriegel wie Mars, die garantiert Sirup enthalten. Zudem sollte man Sorbit meiden, der häufig in Kaugummis enthalten ist. Sorbit verschlechtert bei empfindlichen Menschen die Verarbeitung von Fruchtzucker.
Welche Süßigkeiten werden bei Fructoseintoleranz vertragen?
An erster Stelle steht Zartbitterschokolade. Hier gilt: je höher der Kakaoanteil, desto verträglicher. Im Idealfall sollte man zu Bitterschokolade mit mindestens 85 Prozent Kakao greifen. Es gibt auch dunkle Schokolade mit 100 Prozent Kakaogehalt! Damit ist man auf der sicheren Seite.
Süßigkeiten ohne Früchte, aber mit Stevia oder Erythrit gesüßt.
Süßigkeiten bei Fructoseintoleranz selber machen?
Machen Sie einfach Süßigkeiten selber. Zum Beispiel Marzipan aus Mandeln, Kakao und Stevia selbst herstellen oder Pralinen aus Kokosraspel, Kakao und Stevia zubereiten. Sie finden garantiert online passende Rezepte.
Auch Dinge wie Liköre können Sie selber herstellen und einfach keinen Zucker, sondern Erythrit verwenden. Damit die Konsistenz stimmt, zum Beispiel bei Baileys oder Eierlikör, 38-prozentige Sahne ohne Zusätze dazugeben.
Liköre enthalten gerne Sirup! Maissirup hat von Natur aus eine zähe, nur halbflüssige Konsistenz.
Joghurt in der Naturform kaufen und zu Hause mit etwas Zimt oder zuckerfreiem Kakao und Stevia aufpeppen. Joghurt in der Naturvariante hilft auch Ihrem Darm besser mit der Belastung durch Fructose fertigzuwerden.
Auch Kekse lieber selber backen und nicht vergessen, gerade Produkte für Diabetiker enthalten gerne Fruktose!
Agar-Agar eignet sich als Geliermittel und ist fructose- und zuckerfrei. Auch reine Kokosmilch (im Gegensatz zu Kokoswasser, das aufbereitet wird) ist fructosefrei und zusammen mit Chiasamen kann man sich damit einen Pudding herstellen. Chiasamen quellen in Flüssigkeiten auf und sorgen so für eine puddingähnliche Konsistenz. Zudem sind Chiasamen ein guter Ballaststoff und helfen Ihrem Darm.
Liest man sich die Liste durch, kommt man leicht zum Schluss: Einfach Rezepte für Low Carb ansehen. Hier liegt auch ein winziger Pluspunkt, wenn Sie fructoseintolerant sind, Ihre Figur wird es Ihnen danken und allfällige Pfunde purzeln ganz von selbst.
Als Unterstützung für Ihren Darm haben wir Mikronährstoffe und Vitamine, die sich bei Fructoseintoleranz eignen. Und um einem Mangel an Nährstoffen vorzubeugen, empfehlen wir unsere Vitaminprodukte. Bei Fragen konsultieren Sie bitte Ihren behandelnden Arzt.
Bildquelle: Melanie Kreutz auf Unsplash
