Fructoseunverträglichkeit und soziale Umwelt

Wer kennt es nicht, beim Familientreffen findet sich sicherlich eine Tante, die versucht, einem ein Lebensmittel oder ein Gericht aufzuschwatzen, welches man nicht essen sollte.
Gerade vor den Feiertagen ist das ein aktuelles Thema. Wie kann man freundlich, aber bestimmt reagieren? Hier wollen wir einige Vorschläge geben, die nicht nur aktuell bei Fructoseintoleranz sind, sondern auch bei Diäten oder anderen Unverträglichkeiten.

Fructoseunverträglichkeit und aufsässige Familienmitglieder

Die einfachste Ansage kann man gerade älteren Familienmitgliedern erteilen, indem man auf ein Verbot durch einen Arzt hinweist. Sehr alte Leute glauben an die Autorität eines Arztes. Nutzt dieser Hinweis nichts – frei nach dem Motto: „Der Arzt weiß ja nicht, dass man mal an Weihnachten geschummelt hat.“ – einfach „Nein“ sagen. Ruhig, aber bestimmt.
Ignoriert das Familienmitglied das „Nein“, kann man auch grober werden. Zum Beispiel folgende Frage stellen: „Würdest du jemanden absichtlich vergiften? Für mich ist der Apfelkuchen wie Gift.“
Oder einfach darauf hinweisen, dass man die gesundheitlichen Folgen in Kauf nehmen müsste und dazu keine Lust hat.
Reicht das noch immer nicht, kann man auch die gesundheitlichen Folgen schildern. „Du willst also, dass ich in wenigen Stunden schlimme Bauchschmerzen habe und morgen den ganzen Tag unter Schmerzen leiden muss?“
Mitunter kommen als Gegenargument gut gemeinte Ratschläge unter dem Motto: „Früher gab es auch keine Glutenunverträglichkeit“, oder „Früher wurde jeder Apfel ohne Probleme gegessen, das ist alles neumodisches Zeug.“ Da kann man damit kontern, dass noch vor 200 Jahren niemand etwas von Krebs als Diagnose wusste und dass Menschen vor der Verbreitung von Antibiotika selten 50 Jahre alt wurden. Dazu reicht ein Blick in die Statistik und die ist im Internet leicht jederzeit abrufbar.
Hilft auch dies nicht, einfach das Thema wechseln!

Warum überhaupt überreden?

Warum wollen besonders ältere Menschen einen überhaupt überreden, etwas Ungesundes zu essen? Welche Antworten hat die Psychologie darauf?
  • Häufig fehlt gerade älteren Menschen das Problembewusstsein. Nahrungsmittelunverträglichkeiten waren noch vor 60 Jahren kaum bekannt.
  • Ein “Nein” gibt ihnen ein Gefühl von zurückgewiesener Fürsorge. Viele ältere Menschen verstehen „füttern“ als Fürsorge.
  • Sehr alte Menschen können sich an den Mangel an Schokolade und Torten erinnern, darum halten sie das Aufdrängen für eine unabdingbare Fürsorge. Und die Ablehnung, etwas zu essen, stößt auf Unverständnis.
Lassen Sie sich nicht überreden. Nahrungsmittelunverträglichkeiten sind keine „Mode“, wie manche alte Menschen vielleicht denken, sondern eine Realität mit teils gefährlichen Folgen für die Gesundheit. Am nächsten Tag werden Sie es bereuen, nachgegeben zu haben.
Denken Sie an sich und Ihr Wohlbefinden! Damit Sie auch garantiert keinen Mangel an Vitaminen und Mikronährstoffen haben, schauen Sie sich unser Fructophan an.
Bildquelle: KI generiert